Hans-Peter Kopp eröffnet „Internationle Woche gegen Rassismus“ in Offenburg

Für Vielfalt. Für Menschenwürde. Gegen Rassismus. – Offenburg eröffnet die Aktionswochen 2026 ✊🌍

Am Samstag, den 14. März 2026, war es wieder so weit: In Offenburg wurden die Internationalen Wochen gegen Rassismus feierlich eröffnet. Vor den Werres-Vögeln versammelten sich Bürger, Engagierte und Vertreter aus Politik und Gesellschaft, um gemeinsam ein starkes Zeichen zu setzen. 🤝

Ein Auftakt voller Begegnung und Engagement
Bereits ab 11 Uhr begann ein vielfältiges Programm, das zeigte, worum es bei diesen Wochen ging: Austausch, Zuhören und gemeinsames Handeln. 🎯

Musikalisch 🎵 begleitete der Chor „Rote Socken“ unter der Leitung von Petra Mayer-Kletzin die Veranstaltung und sorgte für einen lebendigen Rahmen. Ergänzt wurde das Programm durch ein Erzählzelt mit Gesprächen. 👧📖 Hier traf man unter anderem auf Jenny Haas von „Aufstehen gegen Rassismus“ sowie eine Bilderbuchbetrachtung für Kinder, die sich sensibel mit den Themen Anderssein und Diskriminierung auseinandersetzte.

Diese Mischung machte deutlich: Der Kampf gegen Rassismus begann nicht erst in politischen Debatten, sondern im Alltag – im Gespräch, in der Bildung und in der Begegnung. 💬

Klare Worte zur Eröffnung
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Eröffnungsrede von Bürgermeister Hans-Peter Kopp. Unter dem Motto „Für Vielfalt. Für Menschenwürde. Gegen Rassismus.“ formulierte er eine klare Haltung:

Vielfalt anzuerkennen bedeutete, sich auf Fremdes einzulassen. Menschenwürde zu achten hieß, nicht wegzusehen. Und Rassismus entgegenzutreten verlangte, den Mund aufzumachen – auch wenn es unbequem ist. ✊

Diese Worte waren mehr als ein Appell. Sie waren eine Aufforderung zum Handeln. 🚀

Offenburg als „Freiheitsstadt“ – Anspruch und Verantwortung
In seiner Rede erinnerte der Bürgermeister an die historische Bedeutung Offenburgs. Im Gasthaus Salmen wurde 1847 der erste Grundrechtekatalog in deutscher Sprache formuliert.

Dieser Titel „Freiheitsstadt“ war heute mehr denn je Verpflichtung: Demokratie und Menschenrechte waren keine Selbstverständlichkeit, sondern mussten immer wieder aktiv verteidigt werden. 🛡️

Gerade vor dem Hintergrund steigender rechtsextremistischer Straftaten wurde deutlich, warum Initiativen wie die Internationalen Wochen gegen Rassismus notwendig blieben.

Rassismus im Alltag sichtbar machen
Ein wichtiger Punkt der Rede: Rassismus zeigte sich nicht nur in Gewalt oder Straftaten, sondern auch im Alltag.

Abfällige Bemerkungen, subtile Ausgrenzung oder scheinbar harmlose Fragen wie „Woher kommst du wirklich?“ gehörten für viele Menschen zur täglichen Erfahrung – oft unsichtbar für diejenigen, die nicht betroffen sind.

Die Ausstellung „Was ihr nicht seht!“ im Salmen griff genau diese Perspektiven auf und gab Betroffenen eine Stimme. 🖼️ Sie war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Aufklärung und Empathie gefördert werden konnten.

Zwei Wochen für Dialog und Zusammenhalt
In den folgenden zwei Wochen erwartete die Stadt ein breit gefächertes Programm mit rund 30 Veranstaltungen: Filmabende, Workshops, Vorträge, Führungen, Begegnungstreffen und kreative Formate wie ein Pub-Quiz. 🎬

Dabei ging es nicht nur um Information, sondern vor allem um Begegnung. Denn, so betonte Hans-Peter Kopp:

Vielfalt entsteht nicht von selbst – sie muss jeden Tag gelebt werden. 🌱 In Kitas, Schulen, Nachbarschaften und am Arbeitsplatz.

Klare Haltung gegen Einschüchterung
Besonders deutlich positionierte sich die Stadt auch gegen Versuche, demokratisches Engagement zu untergraben.

Ob durch Angriffe, Beschwerden oder gezielte Einschüchterung: Die Stadt Offenburg stellte sich klar vor alle Engagierten, die sich für Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen.

Die Botschaft war eindeutig: Demokratie ließ sich nicht durch Angst schwächen – sie wurde durch Engagement gestärkt. 💪

Ein starkes Zeichen für die Zukunft
Die Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus war mehr als ein symbolischer Akt. Sie war ein sichtbares Bekenntnis zu den Werten, die eine offene Gesellschaft tragen. 🌍

Oder, wie es in der Rede anklang: Diese Wochen waren kein Selbstzweck – sie waren notwendig.

Und sie zeigten, dass Veränderung dort begann, wo Menschen Verantwortung übernahmen.

Offenburg machte genau das – gemeinsam. 🤍

🖋️ Saskia Ganter
📸 Stadt Offenburg (Plakat zur Veranstaltung)

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ZUM AUTOR

Bild von SPD Kreisverband Ortenau
SPD Kreisverband Ortenau
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